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Implantologe Implantologie Hannover - Dr. med. dent. Holger K. Essiger, MSc MSc MSc MSc MSc

Praxis zertifiziert nach
Qualitätsnorm DIN ISO 9001


AKTUELLES/NEWS
Wir ziehen um. Neue Praxisraeume ab September 2012 in der Walsroder Straße 93.
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AAi Tagesklinikreportage über 'Zahnarztangst' im Fernsehen.
Sender: RTL2

Thema: Zahnarztangst.
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AAi Tagesklinikreportage über Knochenaufbau und Implantologie im Fernsehen.
ARD, NDR, MDR, BR und ZDF

Thema: Biotechnologischer Knochenaufbau.
- Sendebeitrag ansehen...
 
Zu Ihrer Information:
- Info für Überweiser...
- Info zur Zweitmeinung...
- Zahnarztempfehlungen...






  Füllungen

 

Füllungsarten

1. Direkte Restaurationsmaterialien

  plastische Keramiken (Microhybride)

Die plastischen Keramiken gehören in die Gruppe der plastischen Füllungsmaterialien, die bei sehr langer Haltbarkeit direkt nach der Entfernung der schadhaften alten Füllung oder/und Kariesbeseitigung in der gleichen Sitzung eingebracht werden können. Das aesthetische Erscheinungsbild dieser Füllungen ist hervorragend. Die Füllungen sind vom Laien nicht von der eigenen Zahnsubstanz zu unterscheiden.

plastische Keramik plastische Keramik
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Sie zeigen sich als sehr abrasionsfest im Seitenzahnbereich, eignen sich auch für große Defekte, sind stabil auf Kaudruck, in jeder Zahnfarbe einzusetzen und hochglanzpolierbar. Dadurch tragen sie zur Optimierung der Mundhygiene, zur dauerhaften Versorgung eines Zahndefektes und damit der Vermeidung häufiger Nachbehandlungen und Defektvergrösserungen entscheidend bei.

Die Verarbeitung und Herstellung dieser Art von Füllungen erfordert intensive aktuelle Ausbildung des Zahnmediziners und sehr sorgfältiges Einhalten der Verarbeitungsregeln sowie qualitativ aussergewöhnliche Präzision und damit Zeit.

Das Produkt ist unter Einhaltung o.g. Vorgaben ein erstklassiges und steht im Preis-/Leistungsverhältnis an der Spitze der Füllungsmaterialien. Es ist in jeder Hinsicht als absolut hochwertig zu bezeichnen.



  Composites (Kunststofffüllungen)

Zu dieser Gruppe gehört eine grosse Anzahl von Füllungsmaterialien, beginnend bei den einfachsten „Kunststofffüllungen“, die in einer Kapsel angemischt werden und dann direkt in den Zahn gespritzt werden können. Der Arbeitsaufwand ist hier für den Arzt gering, für den Patienten ist die kurze Behandlungszeit von Vorteil.

Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen sind die Füllungen zuzahlungsfrei.

Da die Materialien nicht hochglanzpolierbar sind, ist die Mundhygiene erschwert. Es stehen lediglich wenige Zahnfarben zur Verfügung. Die Haltbarkeit im Mund wird durch Materialabrieb unter Kaudruck (Abrasion) und Veränderung der chemischen Gerüststruktur durch Speicheleinwirkung reduziert.

neue Füllung ca. drei Jahre alte Füllung
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verbesserte Kunsstofffüllung
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Qualitativ verbesserte Füllungsmaterialien auf dieser Basis weisen zwar etwas längere Haltbarkeit auf, ändern aber nichts an der grundsätzlichen Struktur dieser Kategorie.


Microfiller
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Die hochwertigen „Kunststoffe“ stellen die „Microfiller“ dar, die in jeder Zahnfarbe zur Verfügung stehen, hochglanzpolierbar sind und als dauerhafter einzustufen sind als die vorher genannten Füllungsarten. Der Einsatz im Seitenzahnbereich ist wegen des auftretenden Kaudrucks auf kleine Defekte begrenzt.






  Amalgam

Amalgamfüllung
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Dieses Material wird in unserer Tagesklinik seit vielen Jahren nicht mehr verwendet. Alleine der aesthetische Effekt ist indiskutabel.

Amalgam stellt eine Legierung aus Quecksilber, Kupfer, Zink, Zinn und anderen Schwermetallen dar. Ausgebohrte Amalgamfüllungen dürfen nach deutschen Gesetzen nur zu max.0,1% in das Abwasser(!) gelangen.

Es sind, um das zu erreichen, für den Arzt sehr kostenaufwändige „Amalgamabscheider“ vorgeschrieben. Der Einsatz des Materials ist seit ca. zehn Jahren vom Bundesgesundheitsamt für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Schwangere verboten.




2. Indirekte Füllungsmaterialien

  Goldinlays

Goldinlay
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Nur noch wenige Patienten sind an der Versorgung mit diesem Werkstoff (Edelmetalllegierung) interessiert, weil aus der aufwändigen Laborherstellung dieser Inlays ein vergleichsweise hoher Preis resultiert. Es wird auch behauptet, dass Goldfüllungen für „Knirscher“ Vorteile aufweisen. Andere Therapien bei diesen funktionsgestörten Patienten sind hier aber vorrangiger und nutzbringender anzuwenden.

Kosmetisch betrachtet sind Edelmetallfüllungen als kaum akzeptabel zu bezeichnen.

Die Entwicklungen in der modernen Zahnheilkunde gehen eindeutig in die Richtung der metallfreien Versorgung. Dafür gibt es besonders gesundheitliche aber auch kosmetische Grundlagen. Die begleitende Perfektionierung der plastischen Füllungsmaterialien unterstützt diesen (sinnvollen) Trend.




  Galvano-Inlays

Ein Edelmetallkäppchen wird keramisch verblendet, um zahnfarbenes Aussehen zu erreichen. Seinen Ursprung hat dieser Zwitter in der Zeit, als Edelmetallinlays wegen der ungünstigen Aesthetik weniger verlangt wurden, aber die keramischen Materialien noch nicht in heutiger Qualität verfügbar waren.

Die keramische Verblendung platzt wegen der Kaubelastung bei dieser Füllungsart nicht selten in Splittern ab.




  Cerec-Inlays und gebrannte keramische Inlays

Wenn der bedeutend höhere Preis bei sonst vergleichbaren Eigenschaften zu den Plastischen Keramikfüllungen nicht vorrangig von Bedeutung ist, kann man mit diesen Materialien ebenfalls hochwertige Ergebnisse erreichen.

Klebespalt bei Cerec-Inlay Klebespalt bei Cerec-Inlay
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Der „Klebespalt“ ist zu minimieren, was erheblichen Präzisionsaufwand bedeutet. Der „Kleber“ und die Zementfuge stellen die möglichen schwächsten Komponenten dieser Art von Füllungen dar, wie die neben stehenden Fotos zeigen.




3. Provisorische Füllungsmaterialien

Diese haben lediglich eine vorübergehende Bedeutung während z. B. einer Wurzelbehandlung, nach Entfernen einer sehr tiefen Karies bei unsicherer Prognose für die Vitalerhaltung des Nerv- Gefäßbündels oder während einer kieferorthopädischen Behandlung.

 

  Weitergehende Informationen zu diesem Themengebiet erhalten Sie auch hier auf unserer Link-Seite, bei uns im Vorfeld Ihrer Behandlung und unter: mail@aai-zahnaerzte.de






 
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Weiterführende Links: www.dr-essiger.de

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